Fragen und Antworten zu unserer Schule

Hier finden Sie eine Sammlung von Fragen und Antworten, die uns von Elternseite immer wieder gestellt werden.

Wie oft können Eltern beim Coachinggespräch dabei sein? Vorgesehen sind zwei Schüler-Eltern-Lehrer Gespräche im Schuljahr. Coachinggespräche finden zwischen Schüler und Lerncoach statt.
Lernen die Kinder einer "Klasse" immer zusammen oder wird der Klassenverband auch aufgelöst? Schüler aller fünften Klassen arbeiten alle zur selben Zeit an ihren individuellen Aufgaben. In diesen Phasen können sie im Laufe des Schuljahres auch Partner aus den Parallelklassen finden. In BNT, Sport und Musik (Orchester) ist der Klassenverband aufgelöst. Über die Jahre hinweg wird die Bedeutung des Klassenverbandes abnehmen.
Worin besteht der Unterschied zwischen Klasse & Lerngruppe? Die Klasse ist die "Heimat" der Kinder. Im Klassenrahmen finden Ausflüge, Klassenfahrten, Klassenrat statt. Die Lerngruppe ist eine anlassbezogene Gruppe. Hier kommen die Schüler und Schülerinnen für einen begrenzten Zeitraum zusammen (z.B. für den gleichen Input oder die Projektarbeit).
Verschiedene Begleiter (Wer ist wofür zuständig? - Lerncoach/ Klassenlehrer) Die "Klassenlehrer" sind sehr stark für organisatorischen Vorgänge zuständig (Organisation, Entschuldigungen, Lernentwicklungsberichte), sind aber auch Ansprechpartner und begleiten den Klassenrat. Lerncoaches sind für die Coachinggespräche zuständig.
Gibt es SMV, Elternvertretungen (Elterbeirat) wie an "anderen" Schulen? Gerade in einer Gemeinschaftsschule sind diese Gremien sehr wichtig. Die Gemeinschaftsschule versteht sich als demokratische Schule im Sinne einer gleichberechtigten Partnerschaft.

Ist die Einstufung in die Niveaustufen "fließend" oder nur zu Schuljahresbeginn?/ Werden die Kinder nach ihren Fähigkeiten eingestuft? Die Einstufung ist fließend. Je nach Fach/ Thema kann ein Schüler immer wieder auf wechselndem Niveau arbeiten. In den Lernentwicklungsberichten zum Halbjahr und zum Schuljahresende wird für jedes Fach ausgewiesen, auf welchem Niveau eine Schülerin/ ein Schüler überwiegend gearbeitet hat.
Welche Möglichkeiten gibt es für die Kinder Lernfortschritte zu zeigen? Gelingensnachweise, Präsentationen, Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche, Coachinggespräche und das Logbuch sind einige Beispiele dafür.
Informationen zu den Coachinggesprächen Die Coachinggespräche finden nach Möglichkeit alle 14 Tage statt. Vom Kind ausgehend geht es darum, ob sich der Schüler/ die Schülerin wohlfühlt, es Probleme mit Mitschülern, Lehrern gibt, ob man Freunde gefunden hat und Ähnliches. Daran anknüpfend wird der Lenrprozess besprochen. Wie nehmen die SchülerInnen diesen wahr, wie schätzen die Lehrkräfte den Lernprozess ein? Gelingensfaktoren werden identifiziert, Problemfelder angesprochen und nach Lösungen für diese Probleme gesucht. Von dieser Basis ausgehend werden Vereinbarungen getroffen und im Logbuch festgehalten.
Inhalte der Coachinggespräche?
Voraussetzungen, um das Abitur über die Gemeinschaftsschule zu erreichen? Hierfür muss der Schüler ab Klasse 10 in den meisten Fächern überwiegend auf dem E-Niveau arbeiten. Außerdem ist die zweite Fremsprache für das Abitur vorgeschrieben. An der Gemeinschaftsschule ist dies Französisch und kann in Klassse 6 oder (nach dem derzeitigen Stand) in Klasse 11 gewählt werden. Strukturell sind mindestens 60 Schüler für die Sekundarstufe II vorgeschrieben. Dies können Gemeinschaftsschulen durch das Angebot einer gemeinsamen Sekundarstufe erreichen.
Betreuungsschlüssel (Gibt es an der GMS mehr Lehrersstunden pro Kind als auf anderen Schulen)? Im Vergleich zu den Gymnasien ist der Betreuungsschlüssel geringfügig höher. Dies liegt vor allem an den Stunden zur individuellen Förderung. Verglichen mit den Realschulen gleicht sich der Betreuunugsschlüssel beider Schularten ab 2016 sukzessive an.
Schulabschlüsse: Vergleichbar mit anderen Schularten/ identische Prüfungen? Die Abschlussprüfungen werden zentral vom Kultusministerium des Landes Baden-Württtemberg gestellt. Die Prüfungsaufgaben orientieren sich am angestrebten Schulabschluss und sind für alle SchülerInnen des Landes identisch.
Welche Profile wird es geben? Sprachlich, NWT, Musisch,…? BNT (Naturwissenschaften und Technik) ist als Profilfach für alle Gemeinschaftsschulen vorgeschrieben. Musik, Bildende Kunst oder Sport können bei entsprechender Nachfrage angeboten werden. Auch Spanisch als dritte Fremdsprache wäre möglich.
Ab welcher Jahrgangsstufe wird entschieden, auf welchem Niveau ein Kind auf die Prüfung hinarbeitet? Dies wird gemeinsam von Lehrern, Eltern und Schülern besprochen. Die Entscheidung fällt im Jahr vor der Prüfung.
Lernaufwand außerhalb der Schule notwendig/ erwünscht?

Kinder, die gerne zusätzlich zu Hause lernen möchten, dürfen dies natürlich tun. Hausaufgaben wird es jedoch im Normalfall nicht geben. Diese Übungsphasen werden ganz gezielt im achtstündigen Ganztag eingeplant. Hiervon ausgenommen ist das Vokabellernen in den Fremdsprachen und ggf. Basisübungen wie das 1x1-Lernen in Mathematik.

 

 

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